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20.04.2021 - WS

Hausgottesdienst 4. Sonntag der Osterzeit


Wenn möglich, wird eine Kerze angezündet.

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied (Sie können die Lieder singen; Sie können aber auch den Text sprechen und vielleicht dabei die Melodie summen.): Jesus Christus, guter Hirte … (Gotteslob 366)

Herr Jesus Christus! Durch Deinen Tod und Deine Auferstehung ist die Welt neu. Mit Dir tritt die Schöpfung endgültig in die Zeit der Erlösung ein, denn Dein himmlischer Vater hat sich durch Deine Auferweckung unzweifelhaft als Herr des Lebens offenbart und Dich als den Hirten Deiner Kirche bestätigt.

Führe mich und alle, für die Du Dein Leben dahingabst, in Deinem Licht. Amen.

Lesung aus der Apostelgeschichte (4, 8-12)

In jenen Tagen sagte Petrus, erfüllt vom Heiligen Geist: Ihr Führer des Volkes und ihr Ältesten! Wenn wir heute wegen einer guten Tat an einem kranken Menschen darüber vernommen werden, durch wen er geheilt worden ist, so sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen: im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat. Durch ihn steht dieser Mann gesund vor euch.

Jesus ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist. Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.

Lied: Christus, du Herrscher … (Gotteslob 370)

Lesung aus dem Ersten Johannesbrief (3, 1-2)

Seht, welche Liebe uns der Vater geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es. Deshalb erkennt die Welt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes. Doch ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.

Lied: Halleluja lasst uns singen … (Gotteslob 754)

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (10, 11-18)

In jener Zeit sprach Jesus: Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen, lässt die Schafe im Stich und flieht; und der Wolf reißt sie und zerstreut sie. Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt. Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe. Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten. Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen. Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es von mir aus hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.

Gedanken zum 4. Sonntag der Osterzeit:

Jesus Christus, der gute Hirte: ein Bild der Fürsorge und aufopferungsvollen Liebe. Schon im Alten Bund zeigt sich Gott immer wieder als der, der seiner Herde/ seinem Volk vorangeht, der es führt in guten wie in schlechten Zeiten. Jesus Christus gibt diesem Bild mehr als eine weitere Nuance: Er geht in seinem Sterben und seiner Auferweckung von den Toten auch den Weg durch das Dunkel des Todes voraus.

Mit Christi Sieg über den Tod tritt alles in ein neues Licht, denn Gott führt in aller Deutlichkeit vor Augen, dass er für uns, für seine Schöpfung das Leben will. Nicht nur für eine mehr oder minder kurze Zeit, sondern ewiges Leben.

Lied: Mein Hirt ist Gott der Herr … (Gotteslob 421)

Fürbitten

Jesus Christus! Du hast von Deinem himmlischen Vater als dem Gott der Lebenden gesprochen, von dem, für den es keine Toten und keinen Tod gibt. Mit Deiner Auferstehung hast Du allen, die Dir nachfolgen, diese Glaubensgewissheit bestätigt. Dich, den Erstgeborenen von den Toten, bitte ich:

  • für unsere Kirche und alle, besonders für die Eltern und Paten unserer Neugetauften und unserer Erstkommunionkinder, dass sie Zeugen Deiner Liebe unter den Menschen sind.
  • für alle, die für Mitmenschen Verantwortung tragen, um Klugheit und rechtes Maß.
  • für die, die sich für leidende Menschen einsetzen.
  • Ich bete für unsere Verstorbenen; ganz besonders die, an die niemand mehr denkt.

Ich bete in meinen ganz persönlichen Anliegen, Hoffnungen und Sorgen. (In Stille können Sie Namen und Anliegen vor Gott bringen.)

Vaterunser

Segen

Barmherziger Gott, in der Auferstehung Deines Sohn zeigt sich Deine unerschöpfliche Liebe. Stärke und bewahre Dein Volk in der Freude des Ostertags.

Dazu segne mich und alle, die Dich suchen.

Im Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied: Nun freue dich, du Christenheit … (Gotteslob 757)

Foto: Biegun Wschodni bei unsplash.com

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