Logo Pastoralverbund Elsen-Wewer
Navigation

⟨  Zurück zur Startseite

04.04.2021 - WS

Hausgottesdienst 2. Sonntag der Osterzeit 2021


Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit – Weißer Sonntag

Wenn möglich, wird eine Kerze angezündet.

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied (Sie können die Lieder singen; Sie können aber auch den Text sprechen und vielleicht dabei die Melodie summen.): Christ ist erstanden … (Gotteslob 318)

Herr Jesus Christus, auferstanden von den Toten. So bekennen wir Dich. Das ist unser Glaube. Und so auch versuchen wir zu leben. Oft genug gelingt uns das nicht. Immer wieder geraten wir in Unsicherheit und Zweifel.

Ich bitte Dich, lass mich mit meiner Schwäche, meiner Unsicherheit und meinem Zweifel nicht ins Leere gehen. Lass mich den Mut nicht verlieren auf dem Weg zu Dir. Amen.

Lesung aus der Apostelgeschichte (4, 32-35)

Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam. Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen. Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.

Lied: Der Himmel geht über allen auf … (Gotteslob 789)

Lesung aus dem Ersten Johannesbrief (5, 1-6)

Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott gezeugt und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der aus ihm gezeugt ist. Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben: wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen. Denn darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was aus Gott gezeugt ist, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube.

Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist? Dieser ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus. Er ist nicht nur im Wasser gekommen, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt; denn der Geist ist die Wahrheit.

Lied: Halleluja lasst uns singen … (Gotteslob 754)

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes (20, 19-31)

Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.

Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.

Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott!   Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.

Gedanken zum 2. Sonntag der Osterzeit:

Die junge Kirche ist versammelt. Noch sind die Türen verschlossen. Die Ostererfahrung ist noch zu frisch, um sich schon im Verhalten, in der mutigen Entschlossenheit der Gemeinde zeigen zu können. Thomas, der Apostel, ist gleichsam die Symbolfigur für diese Gemütslage zwischen Verzagtheit und Aufbruch. Um aus der Ambivalenz herauszukommen, will er Beweise, Sicherheit. Anfassen will er, um glauben zu können. Darin ist er uns so ähnlich und vertraut. Wir kennen es von uns selber: etwas mehr Gewissheit! …

Thomas bekommt die Gewissheit; er darf Jesu Wunden berühren.

Wir berühren die Wunden, die diese Welt für unsere Mitmenschen und für uns selber bereithält. In ihnen können wir die Wunden Jesu wiedererkennen. Mit ihm, in seinem Geist können wir heilen, lindern und helfen zu ertragen. Unser Glaube leugnet die Wunden nicht weg. Er nimmt sie an, motiviert aber zugleich im Sinne der ersten Lesung des heutigen Sonntags, jedem zu geben, wie er nötig hat.

Lied: Sie sahn den Herrn von Angesicht … (Gotteslob 322, Strophen 8 – 12)

Fürbitten

Auferstandener Herr Jesus Christus, Dir danke ich für die Hoffnung auf wirkliches und ewiges Leben. In der Gewissheit Deiner Nähe bitte ich:

  • für die Kinder, die in diesem Jahr zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen.
  • für alle, die leiden an Körper oder Seele; für alle, die sich sorgen um ihre eigene oder die Zukunft ihrer Mitmenschen.
  • für alle, die sich gegen die Pandemie und für die Kranken einsetzen; für alle, die in Politik und Gesellschaft und im privaten Umfeld klug entscheiden müssen.
  • für die Menschen in den Kriegs- und Krisengebieten dieser Welt.
  • für alle, die sich einsetzen für die Erneuerung der Kirche, und für die, die sich enttäuscht aus ihr zurückziehen.

Ich bete in meinen ganz persönlichen Anliegen, Hoffnungen und Sorgen. (In Stille können Sie Namen und Anliegen vor Gott bringen.)

Vaterunser

Segen

Barmherziger Gott, in der Auferstehung Deines Sohn zeigt sich Deine unerschöpfliche Liebe. Stärke und bewahre uns in der Freude des Ostertags.

Dazu segne mich und alle, die Dich suchen.

Im Namen des Vater und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Lied: Gelobt sei Gott … (Gotteslob 328)

St. Johannes Baptist Wewer
Alter Hellweg 37
33106 Paderborn

0 52 51 / 39 06 42 8
kontakt@pv-elsen-wewer.de

© 2021 Pastoralverbund Elsen-Wewer