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27.11.2020 - WS

Zuhause im Advent


Zum Ersten Advent

+ Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Segnung des Adventskranzes:

Vor uns liegt der Adventskranz. Er wird uns in den nächsten Wochen bis Weihnachten begleiten. Diesen Kranz wollen wir zum Beginn des Advent segnen.

Gepriesen bist Du, Herr, unser Gott. Du bist das Licht unseres Lebens. Alles hast Du erschaffen. Du bist Licht am Tag und Licht in der Dunkelheit.

Gepriesen bist Du, Licht unseres Lebens. Am Tag und in der Nacht, in hellen und in dunklen Stunden führst Du uns durch Jesus, Deinen geliebten Sohn.

Gepriesen bist Du, Licht unseres Lebens. Du bist an der Seite aller, die leiden.

Wir danken Dir, dem Vater des Lichtes. Du schenkst uns die Freude des Advent. Wir hoffen auf Dich und erwarten, dass Jesus bei uns ist. Heute, wenn wir singen und beten; in den Tagen dieser besonderen Adventszeit; wenn es Weihnachten wird und am Ende der Zeiten, wenn die Liebe über alles Dunkel siegen wird.

Wir bitten Dich, segne diesen Adventskranz (Kreuzzeichen über dem Adventskranz) und lass uns gerade in diesen Tagen des Advent Licht und Friedensstifter sein für andere. Darum bitten wir Dich, den barmherzigen Gott. Amen. 

Die erste Kerze wird angezündet.

Lied: Wir sagen euch an den lieben Advent – Gotteslob (GL) 223,1

 

Josef und die schwangere Maria sind auf Herbergssuche, auf der Suche nach einer Unterkunft in Bethlehem. Immer wieder stehen sie vor verschlossenen Türen, eine Bleibe finden sie nicht. Gott möchte bei den Menschen wohnen. Wie damals, so sind auch heute viele Menschen auf der Suche nach Beheimatung, Sinn und Leben in Würde. Sie sind dabei angewiesen auf Mitmenschen, zum Beispiel auf mich.

Gott, Du bist das Licht meines Lebens. Wie Josef und Maria suchst Du eine Herberge bei uns Menschen. Du willst mit uns sein, in allen Stunden, auch in den dunklen. Du willst das Leben mit uns teilen. Komm, Herr! Komm und tröste die Traurigen. Komm und bring Gerechtigkeit und Frieden. Komm, Jesus Christus, wir warten auf Dich. Amen.

Lied: Macht hoch die Tür – GL 218, 1+ 5

Bibeltext: Jesaia 55,1-3

Auf, alle Durstigen, kommt zum Wasser!

Die ihr kein Geld habt, kommt, kauft Getreide und esst, kommt und kauft ohne Geld und ohne Bezahlung Wein und Milch! Warum bezahlt ihr mit Geld, was euch nicht nährt, und mit dem Lohn eurer Mühen, was euch nicht satt macht? Hört auf mich, dann bekommt ihr das Beste zu essen und könnt euch laben an fetten Speisen!

Anregungen zum Nachdenken und Gespräch:

Wie klingt diese Verheißung von kostenlosem Brot und Wein in den Ohren der Menschen, die nichts haben? Es gibt so viele Menschen auf dieser Welt, denen das Nötigste zum Leben fehlt. Sie sind auf unsere Solidarität angewiesen, um ein Leben in Würde führen zu können. Und es gibt so viele Menschen, die keinen Sinn mehr im Leben sehen. Können wir ihnen anbieten, was wirklich nährt?

In einem Moment des stillen Nachdenkens fragen wir uns:

  • Erschreckend viele Menschen sind auf der Flucht in eine ungewisse Zukunft. Wo kann ich Gott in dieser Not entdecken und ihm meine Tür öffnen?
  • In unserer Gesellschaft und in unserer Kirche gibt es Menschen, die Heimat suchen. Gebe ich Antworten, die verstanden werden?
  • Viele Menschen fragen nach dem Sinn ihres Lebens. Höre und verstehe ich diese Fragen?
  • Was nährt mich wirklich? Was sättigt mich und stillt meinen Durst?

Lied: Die Nacht ist vorgedrungen – GL 220, 1 + 5

Fürbitten:

Im Advent bereiten wir uns auf das Kommen des Lichts der Welt vor. Gott des Lichtes, wir bitten Dich:

  • Für alle, die auf der Suche sind nach Heimat und Geborgenheit: dass sie offene Türen bei uns finden.
  • Für alle, die auf der Suche sind nach Sinn: dass sie Menschen finden, die Zeit mit ihnen teilen.
  • Für alle, die in Not sind: dass wir geben, was wirklich sättigt.
  • Für alle, die in diesen Tagen unter der Dunkelheit leiden: dass sie die Kraft finden, das Licht zu suchen.

Gott, unser Vater! Diese Bitten und das, was wir unausgesprochen auf dem Herzen haben, fassen wir zusammen in dem Gebet, das uns Dein Sohn, unser Bruder und Herr, zu beten gelehrt hat.

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Gott, Du Licht dieser Welt! Du schenkst uns diese Tage des Advents. Öffne uns die Augen, damit wir Dich erkennen. Öffne uns die Ohren, damit wir Deine Stimme hören. Öffne unser Herz, damit wir Dich in unserm Alltag willkommen heißen. Darum bitten wir Dich, der Du lebst in Ewigkeit. Amen.

St. Johannes Baptist Wewer
Alter Hellweg 37
33106 Paderborn

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