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09.04.2019 - WS

Johannes-Kantorei Wewer singt in drei Gottesdiensten zu Ostern


Die Johannes-Kantorei Wewer wird zum ersten Mal neben der Karfreitags-Liturgie und dem Hochamt am Ostermontag auch den Gottesdienst am Gründonnerstag musikalisch mitgestalten. Die Werkauswahl am Ostermontag steht unter dem thematischen Leitwort „Tod, wo ist Dein Stachel?“.

Am Gründonnerstag steht u.a. Anton Bruckners „Tantum Ergo“ auf dem Programm. Am Karfreitag gestaltet der Chor die Liturgie ebenfalls ganz in der Tradition der Kirche. An diesem Tag dürfen keine Instrumente verwendet werden: So erklingen A-capella-Gesänge wie das bekannte „O crux ave“ des italienischen Renaissance-Meisters Giovanni Pierluigi da Palestrina oder das zeitgenössische „Holz auf Jesu Schulter“, einem Satz aus der Feder des Chorleiters. Außerdem darf an einem solchen Tag Johann Sebastian Bach nicht fehlen. Während die Besetzung durch den Verzicht auf Instrumente bewusst schlicht ausfällt, beeindrucken bei diesen Werken die ausgefeilten polyphonen Techniken im alten und neuen Gewand.

Ganz andere Klänge erfüllen die Pfarrkirche dann am Ostermontag: Die Johannes-Kantorei singt gleich zwei Vertonungen der ironisch-rhetorischen Frage „Tod, wo ist dein Stachel?“ aus dem Ersten Korintherbrief. Zunächst wetteifern Alt- und Tenorsolo im Duett aus Georg Friedrich Händels Oratorium „Der Messias“ mit dieser Frage, bevor der Chor jubelnd einstimmt. Noch triumphaler erklingt die Frage dann in der Vertonung des zeitgenössischen englischen Komponisten Colin Mawby: Gewaltige Fanfarenklänge der Orgel leiten seine Komposition ein und verkünden machtvoll den Sieg des Lebens über den Tod. Der Chorsatz ist hier sogar relativ schlicht, damit die Osterbotschaft durch markante Klänge wirken kann. Felix Dransfeld begleitet den Chor an der Rieger-Orgel.

Abgerundet werden diese Gesänge durch das Osterlied „Gelobt sei Gott im höchsten Thron“ im Satz von Paul Leddington Wright, einem zeitgenössischen Komponisten und Kirchenmusiker an der Coventry Cathedral und dem Gospel-Rock „Gloria Hallelujah“.

Tobias Lehmenkühler/Heike Probst; Foto: Peter Weidemann, pfarrbriefservice.de

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