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21.03.2019 - WS

Den Weg mitgehen – Der Kreuzweg


Den Weg „mitzugehen“, den Jesus von seiner Verurteilung bis ans Kreuz gegangen ist – das ist das Anliegen unserer Kreuzwegandachten.

Angefangen hat diese Form von zunächst individuellem Gebet in Jerusalem, im 14. Jahrhundert. Da hatte man noch die Stätten und wohl auch in etwa das Wissen um den konkreten Weg, den Jesus von der Burg Antonia bis zum Kalvarienberg gehen musste. Irgendwann hat man schon in Jerusalem einige Haltepunkte eingefügt, Orte, an denen ganz besonderer Ereignisse auf dem Leidensweg des Herrn gedacht wurde: das mehrmalige Fallen Jesu unter dem Kreuz, seine Begegnungen mit bestimmten Personen.

Bald fand der Jerusalemer Brauch europäische Nachahmer, die ihn in geeignete Landschaften des Abendlandes übernahmen – immer noch eher von einzelnen Betern, unter freiem Himmel und erst allmählich, nämlich etwa ab dem Jahr 1600 mit den uns heute geläufigen 14 oder manchmal auch mehr Stationen. Ab etwa 1700 kommen die Kreuzwegstationen in die Innenräume der Kirchen. Seither gibt es die gemeinsame Kreuzwegandacht, bei der meist nur ein oder wenige Vorbeter den (nun sehr kurzen) Weg tatsächlich gehen, während die zur Andacht versammelte Gemeinde sich von den Kirchenbänken aus den einzelnen Stationen nur noch zuwendet.

Th. Breul, 03-2019

Kreuzwegandachten an den Fastensonntagen um 18 Uhr in der Pfarrkirche

Misereor, das bischöfliche Hilfswerk, interpretiert den Kreuzweg seit Jahren mit zeitgenössischen Motiven und Themen für uns neu. In diesem Jahr führen uns die Texte und Bilder „Auf dem Weg DER GEKREUZIGTEN“ Richtung Karfreitag. „Es gibt einen Weg, den keiner geht – wenn du ihn nicht gehst: Den Weg an der Seite der Gekreuzigten von heute.“ So beginnt die Einführung. An den 10 Stationen dieses Kreuzwegs werden uns z. B. die Menschen ins Bewusstsein gebracht, denen ihre Lebensgrundlagen geraubt wurden, damit für unseren Konsum Südfrüchte und Soja angebaut werden können. Sie werden verurteilt zu Armut und frühen Tod. Dort, wo mit unseren Waffen Kriege geführt werden, dort, wo mit unseren Überschüssen die örtlichen Märkte überflutet und heimisches Kleingewerbe und Kleinhandel zerstört werden.

Jesus wird ZUM TODE VERURTEILT.

Wir laden Sie herzlich ein, dieses Gebet gemeinsam zu beten.

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