St. Dionysius Elsen im Pastoralverbund Elsen-Wewer

Sakrament der Taufe

Sakrament der Taufe

©Sarah Frank/pfarrbriefservice.de

Normalerweise gibt es folgende Tauftermine:

  • am 1. und am 3. Sonntag des Monats – jeweils um 14:30 Uhr in Elsen
  • am 4. Sonntag des Monats – jeweils um 11:15 Uhr in Wewer

Die Taufen finden nur in der Pfarrkirche statt.

 

Bei den Tauffeiern werden bis zu vier Kinder getauft. Wegen der großen Zahl der Täuflinge (ca. 100 pro Jahr) können wir auf den Wunsch nach einer „Einzeltaufe“ nicht eingehen. – Die Absprache eines Termins kann telefonisch erfolgen.

Vor der Taufe ist aber die Anmeldung im Pfarrbüro noch erforderlich. Dazu werden gebraucht:

  • die Geburtsurkunde (oder das Stammbuch oder die Urkunde für das Stammbuch,weil dort auf der Rückseite die Taufe beurkundet werden kann)
  • die Namen und Adressen der Paten, wobei wenigstens einer der katholischen Kirche angehören muss und gefirmt sein soll.

Einmal im Jahr laden wir die Täuflinge des zurückliegenden Jahres zu einem Tauffamiliennachmittag ein, an dem alle noch einmal gesegnet werden.

 

Interessante Links zum Thema Taufe


Die Taufe

Christus hat seiner Kirche den Auftrag hinterlassen:
„Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes”. MT 28,19
Durch die Taufe werden wir in die Sünden vergebende und Leben spendende Gemeinschaft mit dem dreifaltigen Gott aufgenommen und damit in die Gemeinschaft der Kirche als Volk Gottes eingegliedert.

Die Kindertaufe

Die Taufe eines Kindes ist ein Ereignis, das die jeweilige Familie als ‚Hauskirche’ in ganz besonderer Weise betrifft. Die Eltern und Verwandten der Kinder erleben, dass ihr Kind in die große, lebendige Gemeinschaft der Kirche aufgenommen wird. Zugleich spürt die Gemeinde: Wir als Kirche wachsen. Dies gilt besonders, wenn mehrere Kinder in einer Feier getauft werden. Zugleich wird die Gemeinde sich ihrer Verantwortung für die neugetauften Kinder bewusst. Eltern möchten ihren Kindern möglichst viel mitgeben und ihnen dennoch alle Wege offen lassen. Diese Spannung zeigt sich auch bei der Entscheidung, ob und wann Kinder getauft werden sollen. Soll die Taufe möglichst frühzeitig erfolgen? Ist es sinnvoll zu warten, bis Kinder selber entscheiden können? Eltern treffen in den ersten Lebensjahren für ihr Kind immer wieder wegweisende Entscheidungen. Sie lehren es z. B. sprechen, ohne zu fragen, welche Sprache das Kind wohl wählen würde. Das Kind übernimmt die Sprache seiner Eltern und macht sie sich zu Eigen. Dies grenzt es jedoch nicht ein, sondern ist die Voraussetzung, weitere Sprachen zu lernen und zu verstehen. Ähnlich verhält es sich mit dem Glauben, auf den die Kinder getauft werden und den sie in ihrer Erziehung kennen lernen. In einer gläubigen Familie und Umgebung können Kinder ihren Glauben entdecken, beten lernen und die kirchliche Gemeinschaft erfahren. Wer aber nie glauben und beten gelernt hat, wird sich kaum für oder gegen den Glauben entscheiden können. Es gibt demnach gute Gründe für eine frühzeitige Taufe, damit die Kinder in die Lebensgemeinschaft mit Christus und seiner Kirche hineinwachsen können.

Eltern und Paten können den Weg zur Feier der Taufe des Kindes bewusst mit einer Vertiefung ihres Glaubens verbinden. Für den Beginn dieses Weges ist eine eigene liturgische Feier vorgesehen.

 

Wer tauft? Wo wird getauft? Wann wird getauft?
Es gehört zu den wichtigsten und schönsten Aufgaben des Pfarrers, ein Kind zu taufen. Dabei kann er sich von einem anderen Priester oder Diakon vertreten lassen. Der Glaube, auf den die Kinder getauft werden, ist nicht nur der Glaube der jeweiligen Familie, sondern der ganzen Kirche. Dies wird besonders deutlich, wenn die Taufe eines oder mehrerer Kinder in der Osternacht oder im sonntäglichen Gottesdienst der Gemeinde gefeiert wird. Doch auch als eigenständiger Gottesdienst ist die Taufe für alle Mitfeiernden, besonders auch für die größeren Kinder, ein eindrucksvolles Gedächtnis ihrer eigenen Taufe.

Welche wichtigen Aufgaben haben die Eltern bei der Feier der Taufe?
Bei der Feier der Taufe haben die Eltern eine besondere Rolle: Sie begründen vor der versammelten Gemeinde den Wunsch, ihr Kind taufen zu lassen. Sie versprechen, ihr Kind im Glauben zu erziehen. Sie bezeichnen die Stirn ihres Kindes mit dem Kreuzzeichen. Sie widersagen dem Bösen und bekennen den Glaubender Kirche. Sie halten ihr Kind beider Taufe. Sie ziehen ihrem Kind das Taufgewand an. Sie empfangen und tragen die brennende Taufkerze.

Welche Aufgaben haben die Patinnen und Paten beider Feier der Taufe?
Auch die Patinnen und Paten übernehmen bei der Feier besondere  Aufgaben: Sie können das Kind während der Tauffeier tragen; bei der Taufe selbst aber hält es die Mutter oder der Vater. Sie versprechen, die Glaubenserziehung des Kindes zu unterstützen. Sie bezeichnen nach den Eltern das Kind mit dem Kreuzzeichen. Zusammen mit den Eltern widersagen sie dem Bösen und bekennen den Glauben der Kirche, auf den das Kind getauft wird, und gehen mit zum Ort der Taufe. Sie helfen beim Anziehen des Taufgewandes.
Voraussetzungen für die Übernahme des Patenamtes sind die Vollendung des 16. Lebensjahres, der Empfang von Taufe, Firmung und Eucharistie sowie die uneingeschränkte Zugehörigkeit zur katholischen Kirche und ein den genannten Aufgaben entsprechendes Leben aus dem Glauben. Christen, die nicht der katholischen Kirche angehören, können zusammen mit katholischen Paten als Taufzeugen zugelassen werden.

Wie beteiligt sich die Gemeinde an der Feier?
In der Taufe nimmt die Kirche Menschen in ihre Gemeinschaft auf und heißt sie willkommen. Daher gehen die Vorbereitung und die Feier der Taufe die ganze Gemeinde an. So ist es auch sinnvoll, dass die Gemeinde zur Tauffeier zusammenkommt. Sie bezeugt so den gemeinsamen Glauben und erbittet den Segen Gottes für die Kinder, für die Angehörigen und für die ganze Gemeinde.

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