St. Dionysius Elsen im Pastoralverbund Elsen-Wewer

Sakrament der Eucharistie

Sakrament der Erstkommunion ©Sarah Frank/pfarrbriefservice.de

©Sarah Frank/pfarrbriefservice.de

Die Vorbereitung auf die erste heilige Kommunion und den Empfang des Bußsakramentes ist in unserer Pfarrgemeinde für die Kinder des 3. Schuljahres vorgesehen. Sie beginnt meist direkt nach dem Sommer.
Mit einem Brief bzw. einer Ankündigung in den Pfarrnachrichten versuchen wir die Eltern der zukünftigen Kommunionkinder zu informieren.

Vor den Sommerferien findet ein Informationsabend statt, wo die Eltern Näheres über den Ablauf und die Vorbereitung erfahren. Wir möchten die Kinder zu einem Leben mit Gott, einem Leben aus dem Glauben und in der Gemeinschaft der Kirche führen. Das versuchen wir durch die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Schule und Pfarrgemeinde zu erreichen.

Bitte melden Sie sich rechtzeitig im Pfarrbüro, wenn Ihre Kinder eine andere Schule als die Grundschule in Wewer besuchen.

Auch die Kranken und alle, die nicht mehr zum Gottesdienst in die Kirche kommen können, sollen die Möglichkeit haben, an der eucharistischen Mahlgemeinschaft, der hl. Kommunion, teilzuhaben und sich so von Gott neue Kraft schenken zu lassen. Deshalb sind wir (Priester, Diakone, Gemeindereferentin) gerne bereit, mit der hl. Kommunion etwa einmal im Monat (oder nach Absprache) zu den Kranken zu kommen. – Bitte melden Sie sich ohne Scheu im Pfarrbüro, wenn Sie das möchten!

 

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Die Eucharistie

Am Sonntag Ostern feiern
Von Anfang an hatte der Sonntag für die christlichen Gemeinden eine besondere Bedeutung. Am „ersten Tag der Woche” kamen die Gläubigen zusammen, um „das Brot zu brechen”, d. h. Eucharistie zu feiern (Apg 20,7). Die Eucharistie war ihnen das Lebens-Mittel schlechthin, die „Arznei der Unsterblichkeit” (Ignatius von Antiochien), ohne die sie nicht Christen sein konnten.
In der Welt von heute gerät der Sonntag leicht in den Sog ausufernder Betriebsamkeit und wirtschaftlicher Interessen oder Wird ausschließlich als Freiraum für Entspannung beansprucht. Wird aber der Lebenshunger der Menschen allein durch Leistung  oder Zerstreuung gestillt?
Messe am Sonntag heißt wöchentlich Ostern feiern: Gott hat uns seinen Sohn gegeben, ihn aus dem Tod errettet und uns dadurch das Tor zum ewigen Leben aufgetan. Im österlichen Mahl werden wir auf dem Weg zu diesem Leben genährt.

Wandlung erfahren
Am Abend vor seinem Leiden reichte Jesus beim Mahl seinen Jüngern Brot und Wein mit den Worten: „Das ist mein Leib; das ist mein Blut” (Mk 14,22-24 ). Damit deutet er sein Leben bis in die Hingabe am Kreuz: ‚Das bin ich für euch.’ In der Lebenshingabe seines Sohnes überwindet Gott Hass und Gewalt; er wandelt Tod in Leben und versöhnt die Welt mit sich. In jeder Eucharistiefeier wird Christus mit seiner verwandelnden Liebe gegenwärtig und schenkt sich in den Gaben von Brot und Wein.
Die Gemeinde sagt Gott Dank für Jesus Christus und seine Heilstat, in die sie hineingenommen wird. Dazu versammelt sie sich und wird im Glauben an den einen Herrn zur Gemeinschaft verbunden.
Sie öffnet sich der Begegnung mit dem Auferstandenen, der sie zu seinem Leib zusammenfügt. Jesus Christus ist die Mitte des Gottesdienstes. Er ist gegenwärtig in der versammelten Gemeinde, im Wort der Heiligen Schrift und im Opfer der Messe, besonders in den eucharistischen Gestalten und im Dienst des Priesters (vgl. SC 7).

Eucharistie leben
Wer im Namen Jesu und ‚zu seinem Gedächtnis’ Eucharistie feiert, unterbricht den Alltag und löst sich von dessen Zwängen. Er übt sich in Haltungen ein, die nach der Heiligen Schrift Gott gefällige Opfer sind: das Anerkennen eigener Schuld im Bußakt, das Hören auf Gottes Wort, die Barmherzigkeit in Fürbitte und Sorge für die Armen (Kollekte), die Hingabe an Gott in Dank und Anbetung. Brot und Wein, die wir zum Altar bringen, zeigen nicht nur, dass wir unser Leben Gott verdanken, sondern dass wir in ihnen uns und unsere Welt vor Gott bringen.
Die Eucharistie verändert unser Leben und führt uns zu neuen Haltungen im Alltag:
Danken: Hinter allem Gegebenen steht ein Geber – Gott, der Schöpfer, der das Leben liebt und vollendet.
Sich erinnern: Der Weg Jesu bis in den gewaltsamen Tod war die Konsequenz seiner unbeirrbaren Liebe zu den Menschen. Gott will nicht, dass Menschen zu Opfern gemacht werden. Das ermutigt, alles Unrecht beim Namen zu nennen und entschieden dagegen aufzustehen.
Barmherzig sein: Das Reich Gottes „ist Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist” (Röm 14,17). Menschen, die sich dafür einsetzen, geben sich nicht preis, sondern hinein in das österliche Leben und werden immer mehr, was sie sind: Leib Christi.

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