St. Dionysius Elsen im Pastoralverbund Elsen-Wewer

Vom Aufgebrochen sein und vom Ankommen

12.03.2018

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Seit nun 3 Jahren besteht die ökumenische Flüchtlingshilfegruppe in Wewer. Von anfänglich 4 Familien ist die Zahl der Flüchtlinge, die inzwischen in Wewer wohnen, auf ca. 90 Personen gewachsen.

Die Mitglieder der Hilfegruppe betreuen die neuen Nachbarn auf vielfältige Weise – durch Patenschaften, durch die Vermittlung von Mobiliar und Haushaltsgegenständen, Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen, Sprachunterricht, Organisation von Kindergartenanmeldung, schulische Nachhilfe, …

Inzwischen konnten einige Flüchtlinge Praktika oder richtige Ausbildungen antreten. In der Schule kommen die meisten Kinder recht gut klar. Trotz beengter Wohnverhältnisse scheinen sie sich in der neuen Heimat wohl zu fühlen und fast alle wollen gern in Wewer bleiben.

Es sind viele Freundschaften entstanden und die Arbeit bringt den Helfern Freude.

Außerdem fanden in dieser Zeit etliche gemeinsame Veranstaltungen statt, z.B. Willkommensabend, Adventsfeier, Kinderfilmnachmittag, Spielnachmittage Libori Ausflüge, Nikolausfeier, gemeinsames Kochen oder Backen.

Ende Februar diesen Jahres trafen sich einige Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Armenien mit Mitgliedern der Hilfegruppe im Jugendtreff um gemeinsam deutsches Gemüse zuzubereiten. Es wurde fleißig gewaschen und geschnippelt. Anschließend wurde das Gemüse im Backofen gegart.

Alle probierten von der bunten Platte und allen hat es gut geschmeckt!

Es wurde auch viel erzählt – von der Heimat, der eigenen Küche, dem Aufgebrochen sein und dem Ankommen, von der Einsamkeit und dem Angenommen sein.


 

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